Wieviel Geld schenkt man dem Brautpaar

 

Wieviel Geld schenkt man zur Hochzeit, zum Geburtstag oder zu anderen Feiern?

Was bedeutet schenken? Warum schenkt man überhaupt? Worin liegt der Sinn des Schenkens?

Schenken ist eine Geste des Gebens aus freien Stücken. Das Geschenk wechselt seinen Besitzer. Mit einem Geschenk möchte der Schenker dem Beschenkten eine Freude bereiten. Wenn einem Beschenkten wie beispielsweise einem Jubilar das Geschenk gefallen sollte, wird es der Schenker bzw. der geladene Gast bei seiner Übergabe bemerken. Ein Lächeln, ein Strahlen der Augen verraten seine Freude darüber. Oder aber auch nicht! Eine Danksagung allein bedeutet nichts. Im Hinterkopf des Jubilars könnten dabei Gedanken schweifen wie: “Schon wieder etwas für den Mülleimer!” Bei der Wahl eines Geschenkes sollten die Vorlieben, ein Hobby oder auch eine Freizeitgestaltung des zu beschenkenden Jubilars bekannt sein. Eigentlich sollte eines der Kriterien bekannt sein, sonst wäre man ja nicht eingeladen! Wer lädt schon Fremde ein? Bei einem Geldgeschenk macht man eigentlich nichts falsch.

Wer beispielsweise zu einer Hochzeit eingeladen wurde, wird vom Brautpaar spätestens durch deren Einladung auch den Wunsch über die Art des Geschenkes erfahren haben. Geld oder Gutschein?

Überwiegend wünschen sich moderne Hochzeitspaare Geldgeschenke. Warum ist das so?

In den letzten Jahren hat sich das Schenken von Geld oder Gutscheinen immer mehr durchgesetzt und bewährt. Damit kann das Brautpaar ganz flexibel haushalten, sich spontan einen großen Wunsch erfüllen oder auch die Feier bezahlen.

Die Höhe eines Geldgeschenkes richtet sich fairer Weise in erster Linie nach dem Aufwand und der Qualität einer Hochzeit. Ein Fest in einem Schloss ist ein Mehrwert an Festlichkeit und somit allerdings auch der Kosten.

Für den Durchschnittsbürger wären bei einer Hochzeitsfeier in einem Mittelklasse- Hotel- oder Restaurant 50 Euro je Gast als Hochzeitsgeschenk dem Anlass entsprechend angemessen. Für ein Pärchen wären das damit 100 Euro. Findet eine romantische Hochzeitsfeier in einem Schloss statt, ist das Geldgeschenk mit einer Höhe von 100 bis 150 Euro pro Hochzeitsgast realistisch kalkuliert. Als Faustregel kann ein Gast die Höhe seines Geldgeschenkes an seinen Verzehrkosten zuzüglich etwa 30 Prozent als Nettogeschenk bemessen. Diese beiden Posten sollte sein Geldgeschenk decken.

Es wäre schon sehr unfair als Gästepaar 20 Euro zu schenken und den Gegenwert von 200 Euro zu verzehren, nach dem Motto: Da haben wir aber ein gutes Geschäft gemacht!

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen wieviel Geld er einem Brautpaar schenkt. Es soll auch Onkel, Tanten oder Paten geben, die ein Sparbuch angelegt hatten und dieses bei dieser Gelegenheit dem Paar schenken. Brauteltern und die Trauzeugen spendieren oftmals das Hochzeitsfahrzeug oder schenken den Gegenwert von 300 bis 500 Euro.

Zu Geburtstagen wird jeder viel öfter eingeladen, als zu Hochzeiten.

Auch zu Geburtstagen kann ein Geldgeschenk sinnvoll sein, wenn man als Schenker nicht weiß was das Geburtstagskind braucht oder möchte. Heutzutage verlauten in der Regel aber auch Geburtstagskinder ihre Wünsche. An zweiter Stelle stehen die Gutscheine, welche bei einem bestimmten Hobby des Geburtstagskindes geradezu genial von ihm benutzt werden können. Möchte ein Geburtstagskind lieber Geld geschenkt bekommen, sind 25 Euro Standard. Schließen sich beim Bestehen eines Karten- oder Kegelclubs mehrere Bekannte für ein Geldgeschenk zusammen, wäre eine Geldsumme von 10 Euro und Person völlig ausreichend. Die gleiche Wertgrenze trifft auch für einen gewünschten oder bei keiner Äußerung des Jubilars für einen Überraschungs-Gutschein zu. Bei Gutscheinen muss man allerdings aufpassen! Schließlich sollen Gutscheine für ein persönliches Highlight sorgen. Damit ein Gutschein seinen Zweck erfüllt, sollte er gezielt eingekauft werden. In manchen Gemeinden bestehen Werbegemeinschaften (Stadtmarketing), die solche Gutscheine verkaufen. Oft sind größtenteils aber Werbepartnergeschäfte dabei, bei denen man seinen Gutschein nur ungern oder gar nicht einlösen kann. So ein Gutschein liegt oft jahrelang in einer Schublade, bevor er dann weggeworfen wird. Beispielsweise eine Apotheke, eine Kneipe oder ein Reisebüro. Die Zuzahlung für ein Medikament wäre ein seltsames Geschenk, und wegen 25 Euro eine Reise für 800 Euro zu buchen macht kaum Sinn, es sei denn man wollte sowieso gerade verreisen. Zu einem Gutschein für eine Kneipe oder für einer Bar fehlen mir die Worte. Solche Gutscheine kann man jemanden schenken den man ärgern möchte.

Phantasievolle Geldübergabe

Ein Geldgeschenk zu einer Hochzeit, zum Geburtstag oder zu weiteren Gelegenheiten dem Jubilar zu überreichen, kann sehr phantasievoll geschehen. Jeder Mensch kann nette Übergabegegenstände aus dem Bereich Hobby oder dem Beruf des Jubilars selbst basteln. Ob schön bunt oder beispielsweise ganz in Silber gehalten gestaltet bleibt jedem selbst überlassen. Vielleicht beflügeln ein paar Anregungen Ihre Phantasie.

Lock mit dem Geldgeschenk im Tender
Schale mit Konfekt und Geldscheinen
Mond
Wäscheständer mit gefalteten Geldscheinen
Schere

Lock, das Geld kommt noch in den Tender

Naschereien

Mond

Wäscheständer

Zerschnittene Geldscheine (nur optisch)

 

Gefalteter Geldschein

Mit gefalteten Geldscheinen können viele Gegenstände zur Schenkung wie beispielsweise Getränkeflaschen dekoriert werden. Wenn einem gar nichts einfällt, lässt sich auch ganz einfach ein Blumenstrauß mit gefalteten Geldscheinen schmücken. Als Schutz und Highlight wird dieser dann noch mit durchsichtiger Geschenkefolie umhüllt. Gerne senden wir Ihnen Faltanleitungen per E-Mail als PDF-Datei zu. Mögliche und machbare Faltformen können Sie als, Blüte (Kreis), Schiffchen, Fächer, Hemd oder Fisch bekommen.

Flasche mit Geldgeschenk

Ein gefalteter Geldschein

Kontakt: roland.haessler@osnanet.de

Eine Flasche mit gefalteten Geldscheinen

 

Das schenken Gäste einem Konfirmationskind oder einem Kommunionskind.

Während die evangelischen Kinder bei ihrer Konfirmation bereits 14 bis 15 Jahre alt sind, haben die katholischen Kinder der Erstkommunion etwa in der 3. Klasse ein Alter von 9 bis 10 Jahren erreicht. Da die Bedürfnisse bei Kindern dieser Altersgruppen aufgrund ihres Reifegrades doch sehr unterschiedlich sind, hat sich sinnvollerweise die Höhe eines Geschenkes daran zu orientieren. Seit Jahrzehnten schenkt man diesen Kindern Geld. Gäste schenken den 14 bis 15- jährigen Kindern 25 Euro, den 9 bis 10- jährigen Kindern 10 bis 20 Euro. Für die Paten ist ein Geldgeschenk in Höhe von 200 Euro ein stolzer Betrag. Oft wird von den Eltern und Paten direkt nach der Taufe für das Kind ein Sparbuch angelegt. Je nach Höhe der monatlichen oder auch jährlichen Einzahlungen kommt hierbei ein beträchtlicher Geldbetrag zusammen, der gern für den späteren Führerschein angelegt wird.

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