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Reblaus Sie lebt an der Wurzel der Rebe und entzieht ihr den lebensnotwendigen Saft. Im 19. Jahrhundert führte dieser Rebschädling im europäischen Weinbau zu der Reblauskatastrophe. Erst durch den Anbau von reblausresistenten Rebstöcken lebte die Weinkultur erneut auf.
Reserva ist eine spanische Qualitätsbezeichnung. Das sind Weine, die mindestens 36 Monate gereift sind, davon 12 Monate in Eichenfässern, den Rest in Flaschen.
Restzucker bezeichnet den im fertigen Wein vorhandenen Zuckergehalt. Dieser kann der natürliche Restbestand nach der Vergärung sein, oder er wurde gezielt herbeigeführt. Um einen gewünschten Zuckergehalt zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Dem vergorenen Wein kann unvergorener süsser Traubensaft beigemischt werden, die so genannte Süssreserve. Weiterhin kann hochprozentiger Alkohol zugegeben werden, oder man verhindert ein Ausgären des Mostes durch Druck oder Kälte.
Riesling Diese aus Deutschland stammende Rebe ist weltberühmt. Der harmonische Gleichklang von Säure, Körper und Extrakt, ein eher mittlerer Alkoholgehalt und ein Bukett nach Aprikosen, Pfirsichen und Rosen zeichnen ihn aus.
Rioja ist das berühmteste aller Weinbaugebiete in Spanien. Zu 80 % aus Tempranillo und zu 20 % aus Garnacha wird der gleichnamige Rotwein gekeltert.
Rosé Die Rosé-Weine werden aus roten Rebsorten gekeltert. Im Prinzip werden sie wie die Weissweine hergestellt, sind aber nicht so fruchtig. Sie heissen in Deutschland Weissherbst.
Rütteln Damit wird das Drehen von Champagner-Flasche per Hand im Rüttelpult bezeichnet. Hiermit wird erreicht, das die Hefe in den Flaschenhals gleitet. Später kann sie dann entfernt (degorgiert) werden.
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