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Brautmutter

Sie als Brautmutter und Ihr Mann werden die ersten Personen sein, die von den Heiratsabsichten Ihrer Tochter und deren Freund erfahren. So manch eine Brautmutter erfährt diese Kunde schweren Herzens, da sie glaubt, die geliebte Tochter gehe ihr verloren. Falsch! Ihre Tochter ist nur eine erwachsene Frau geworden und wird ab nun ihr eigenes Leben gestalten und durchleben, wie Abertausend anderer junger Frauen und wie Sie früher auch. Dazu hatte Ihre Tochter auch noch das Glück einen geeigneten Partner zu finden, der bereit ist, ihr beider Leben gemeinsam zu teilen. Sie hatte das Glück, dass bei weitem nicht jeder Frau zu Teil wird. Sein Sie nur froh darüber! Versetzen Sie sich dazu einmal in Ihre eigene Jugend zurück, als Sie selbst, hungrig vor Liebe, kurz vor Ihrer Hochzeit standen. Waren Sie damals nicht so herrlich glücklich? Gönnen Sie das auch Ihrer Tochter, und helfen Sie ihr bei all den vielen Hochzeitsvorbereitungen. Das Brautpaar wird auf Ihre Lebenserfahrung angewiesen sein und sehr gern Ihre direkte Hilfe und Ihren Erfahrungsschatz an Ratschlägen in Anspruch nehmen. Sie als Brautmutter werden während aller Hochzeitsvorbereitungen ein zentraler Punkt sein.

Steht Ihre geliebte Tochter erst einmal vor dem Traualtar, werden Sie von diesem zauberhaften Moment ergriffen sein.

Eines dürfen Sie uns glauben: Wahrscheinlich wird Ihre Tochter mit ihrem zukünftigen Mann in eine eigene Bleibe ziehen. Aber ab und zu wird sie gerne wieder zu Ihnen nach Hause zu Besuch kommen. Dann wird sie Sie noch herzlicher wie früher in ihre Arme schließen.

Hat das junge Paar Ihnen bei einer Zusammenkunft ihre Heiratsabsicht bekannt gegeben, erfahren Sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch gleich das Hochzeitsdatum. Fallen Sie nicht aus allen Wolken! - In der Ruhe liegt Ihre Stärke.

Wo soll die Hochzeitsfeier stattfinden, zu Hause oder in einer Lokalität?

Ihr persönliches Aufgabenfeld ist davon anhängig, ob das Hochzeitsfest in einer Lokalität oder zu Hause stattfinden soll. Das Fest bei Ihnen zu Hause zu feiern, bedeutet eine Menge Arbeit für Sie, obgleich dazu aus Platzgründen verständlicher Weise nur die nächsten Angehörigen und Verwandten eingeladen werden können. Für die Speisen und Getränke könnte ein Party- Service beauftragt werden. Die Möglichkeit alles professionell von einem Caterer arrangieren zu lassen, gibt Ihnen etwas mehr Freiraum. Falls Sie sich zutrauen sollten, unter Mithilfe von Bekannten das Essen selbst zuzubereiten, bieten wir Ihnen unter Menü ein komplettes fünf Gänge Menü an. Alle dafür erforderlichen Zutaten haben wir Ihnen aufgelistet und die Zubereitungen genau erläutert.

Traditionelle Aufgaben einer Brautmutter

Während der Vorzeit und der eigentlichen Feier der Hochzeit, gibt es eine Vielzahl von traditionellen Aufgaben einer Brautmutter:

Aufstellen der Gästeliste

Zunächst einmal muss die genaue Anzahl der Hochzeitsgäste ermittelt werden. Braut, Brautmutter und Brautvater besprechen und listen die für sie in Frage kommenden Gäste in einer Liste auf. Genauso verfahren der Bräutigam und dessen Eltern. Beide Familien stellen nun zusammen die gesamte Gästeliste auf. Dazu dürfen Sie gerne unter unseren Checklisten die entsprechende vorläufige Gästeliste benutzen. (Einfach markieren und die Checkliste auf ein leeres Dokument ihres Microsoft Word- Programms einfügen und ausdrucken). Die genaue Anzahl der Hochzeitsgäste erhalten Sie erst später, ca. 6 Wochen vor dem Hochzeitsfest. Das hat folgenden Grund: kommen die Rückantworten der Einladungskarten zurück, ist anhand der Zusagen die genaue Zahl der Gäste kalkulierbar. Dazu dürfen Sie gerne unter unseren Checklisten die entsprechende endgültige Gästeliste benutzen. In ihr vermerken Sie die Zu- aber auch die Absagen.

Einladungen

Eine recht schöne Aufgabe besteht darin, Hochzeitseinladungen anhand der vorläufigen Gästeliste zu tätigen. Was dabei alles zu berücksichtigen ist, z.B. die Berücksichtigung des Stils der Hochzeit, oder rationelles Herstellen von Einladungen mit dem PC, erfahren Sie unter Einladungen.

Blumenschmuck

Noch eine schöne Aufgabe: Mit der Braut besprechen Sie den Blumenschmuck. Welcher Blumenschmuck erforderlich ist, und wie er auszusehen hat, erfahren Sie unter Blumen und Tischdekoration.

Informationsdienst

Auf den Einladungskarten wurde ja angegeben, ob das Brautpaar eine Geschenkliste oder einen Hochzeitstisch von einem entsprechenden Fachgeschäft arrangieren lässt. Nicht nur auswärtige Gäste, in Großstädten und Ballungsgebieten brauchen auch ortsansässige Hochzeitsgäste Informationen bezüglich Namen und Anschrift des Fachgeschäftes. Alternativ können die Präsente für das Brautpaar auch online eingekauft werden. Möbel sind immer beliebt, vor allem, wenn Braut und Bräutigam erst nach der Hochzeit zusammenziehen oder sich räumlich vergrößern wollen, um beispielsweise Platz für das Kinderzimmer zu haben. Das Brautpaar kann sich durch einen ansehnlichen Onlineshop wie baidani.de klicken und das neue Wunschmobiliar aussuchen, sei es ein edler Esstisch, ein schickes Designer-Sofa aus Leder oder eine komplette Wohnzimmereinrichtung. Ihre Wünsche teilen sie dann Ihnen, der Brautmutter, mit. Sie geben die Liste an die Gäste weiter, sodass diese genau wissen, welche Geschenke dem Paar Freude bereiten würden. Dabei müssen Sie auch Sorge tragen, dass kein Geschenk doppelt ausgesucht und bestellt wird. Gerade bei kostspieligen Wünschen können Sie aber auch koordinieren, dass sich mehrere Gäste an einem Geschenk beteiligen. Sie sollten stets den Überblick behalten und für Fragen zur Verfügung stehen. Diesen Informationsdienst nehmen Sie in ihre Hände.

Hochzeitsgeschenke vorab entgegennehmen

Früh eintreffende Hochzeitsgeschenke für das Brautpaar nehmen Sie zu deren Entlastung bis zum Hochzeitstag in Ihre Verwahrung.

Hochzeitsfeier organisieren

Mit dem Brautpaar zusammen organisieren Sie die Hochzeitsfeier. Unter welchen, vor allem persönlichen Gesichtspunkten Sie die Räumlichkeiten dafür auswählen, zeigen wir Ihnen unter der Wahl von Lokalitäten auf. Eine Checkliste für den Lokalitäten- Vergleich in Bezug auf Preis oder individuelle Raumvorstellungen, wie einen Kinder- Spielbereich, Behinderten gerechte Räumlichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten für ihre Gäste usw., stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Dazu klicken Sie einfach ebenfalls dorthin.

Die Unterkünfte anreisender Hochzeitsgäste müssen besorgt werden. Wer könnte das besser wie Sie?

Für Sie selbst ist mit der Mutter des Bräutigams ein Gespräch erforderlich, um Ihr beider Brautkleid zu besprechen. Nicht selten kamen beide Mütter mit dem gleichen Kleid zur Hochzeit ihrer Kinder.

Die Sitzordnung

Wer wo und neben wem zu sitzen kommt, ist schwieriger zu beraten und dann festzulegen, wie man es erst glaubt. Mehrere Kriterien, wie z.B. die Aufstellung der Tische, müssen berücksichtigt werden. Traditionell nimmt das Brautpaar den übersichtlichsten Platz im Festsaal an der Festtafel ein. Die Eltern können dem Paar direkt gegenüber sitzen, oder sie platzieren sich neben ihren Kindern. Die genaue traditionelle Platzierung beider Eltern und den anderen Angehörigen finden Sie unter Sitzordnung. Über die Anordnung der Tische für die Festtafel erfahren Sie alles Wichtige hier.

Wenn es soweit ist

Die Trauung

Der Hochzeitstag Ihrer Tochter ist auch Ihr großer Tag. Viel haben Sie dazu beigetragen, damit das Fest heute überhaupt stattfinden kann. Für eine Brautmutter kann es nichts Schöneres geben. Ihre Tochter wird heiraten! Und Sie haben heute eigentlich kein schweißtreibendes Pflichtprogramm, sondern genug Muße, Ihre Tochter im strahlenden Outfit zu beobachten. Sie sollten darum etwas früher wie die Braut am Ort der Trauung ankommen. Bei einer traditionellen kirchlichen Trauung geleitet Sie ein Brautführer zu Ihrem Platz vorne links. Ist die Braut in die Kirche eingezogen, kann sie entweder Ihnen oder der Trauzeugin ihren Brautstrauß wegen dem folgenden Ringtausch überreichen. Ist die Trauzeugin noch nicht verheiratet, darf diese den Brautstrauß vor dem Brautstrauß- Wurf unter keinen Umständen berühren. Das könnte ein böses Omen bedeuten. Ist die Trauung vollzogen, begibt sich der Brautzug aus der Kirche. Ihr Platz im Brautzug ist direkt hinter Ihrer Tochter, der wunderschönen Braut. Begleitet werden können Sie vom Brautvater oder vom Vater des Bräutigams. Schön wäre es, wenn Sie vom Vater des Bräutigams und die Mutter des Bräutigams vom Brautvater begleitet werden würden. Das demonstriert nicht nur den Zusammenhalt beider Familien, sondern fördert die Vertrautheit unter einander und stärkt das Bewusstsein, durch die Heirat der Kinder nun auch zusammen zu gehören.

Die große Hochzeitsfeier

Obwohl der heutige Tag der Braut gehört, ist die Brautmutter die offizielle Gastgeberin. Formen der Begrüßung der Hochzeitsgäste in der Lokalität (oder zu Hause) gibt es mehrere:

  • Das Brautpaar begrüßt die Gäste allein. Die Elternpaare können während dessen die Gäste einander vorstellen.
  • Möchte das Brautpaar, dass auch die Eltern die Gäste begrüßen, steht die Braut vornweg. Es folgen ihr Bräutigam und danach die Brautmutter. Hinter ihr steht der Brautvater, nach ihm die Eltern des Bräutigams.
  • Das Begrüßungskomitee kann auch noch so formiert werden: Das Brautpaar steht in der Mitte der Eltern, wobei die Damen immer vor den Herren stehen.
  • Als Brautmutter und Gastgeberin ist es ihr Recht ein Auge auf die Bedienung und auf das Essen zu werfen. Das Bedienungspersonal sollte ausreichend vorhanden sein, damit die Speisen zügig auf die Festtafel kommen. Nur richtig warmes Essen schmeckt und ist bekömmlich.

Es ist anzunehmen, dass nach dem Eröffnen der Tanzfläche durch das Brautpaar, viele Herren auf sie zukommen, um gern mit ihnen zu tanzen. Genießen Sie die vielen Tänze. In der Regel tanzt der eigene Mann ja leider nicht so viel.

Abschluss der Feierlichkeiten

Leider geht auch einmal das rauschendste Traumfest seinem Ende entgegen. Das Brautpaar wird nach Mitternacht die Feier verlassen, um entweder in die Flitterwochen zu fliegen, in einem Hotel oder in der eigenen Wohnung seiner Hochzeitsnacht entgegen zu fiebern. Vorher wird das Paar von allen verabschiedet. Diesen Moment sollten Sie dazu benutzen, Ihrer Tochter für ihren neuen Lebensabschnitt viel Glück und Spaß an ihren Flitterwochen zu wünschen. Denken Sie an die zarten Anfänge Ihrer eigenen Ehe. Die lieben dankenden Worte und die strahlenden Augen der Braut, Ihrer Tochter, werden Ihnen bestätigen: Ihre Erziehung ist gelungen, sie wird immer Ihre Tochter bleiben, und für ihr Glück haben sich alle Mühen der vergangenen sechs Monate gelohnt.

Für eine Brautmutter beginnen nun noch abschließende Aufgaben. Das Personal war fleißig und ist froh, dass alle Mühe nun ein Ende hat. Ein Trinkgeld muntert deren Geist wieder ein wenig auf. Zehn oder zwanzig Euro pro Kopf sind ein Mittel bis gutes Maß. Weiterhin müssen Restbeträge ausgeglichen werden, z.B. an Musiker, Künstler, Fahrdienst usw. Um beim Betreiber der Lokalität einen guten Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie sich bei ihm nach Schäden an Mobiliar oder Gläsern erkundigen und diese gegebenen Falls bedienen. Wenn Sie zum Schluss noch einen Kontroll- Rundgang durch alle bei der Feier benutzten Räumlichkeiten gemacht haben, ist für Sie alles Erforderliche gelaufen. Bis heute wurde noch auf jeder Feier eine Jacke, eine Krawatte, eine Handtasche oder dergleichen liegen gelassen. Die nun folgende Ruhephase haben Sie sich redlich verdient.

Unser ganz persönlicher Tipp für die Brautmutter

Jetzt haben wir für Sie, der Brautmutter, noch eine schöne Anregung. Versetzen Sie sich noch einmal in die Lage Ihrer eigenen jungen Ehe. War es Ihnen damals möglich, ob aus zeitlichen oder finanziellen Gründen spielt keine Rolle, in die Flitterwochen zu fahren? Was halten Sie davon, Ihre Flitterwochen zu wiederholen oder aber nachzuholen? Lassen Sie sich diese tolle Idee bitte einmal durch den Kopf gehen. Gegen ein romantisches Wochenende hat bestimmt auch Ihr Ehegatte nichts einzuwenden. Verdient haben Sie es sich beide alle Mal.

 

 

 

 

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