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Blumenkinder

Die schöne Aufgabe der Blumenkinder

Obwohl den Blumenkindern von der traditionellen und optischen Seite her gesehen eigentlich eine sehr schöne Aufgabe zufällt, sollte das im Vorfeld mit dem zuständigen Pfarrer abgesprochen werden. Das Blumenstreuen soll nach altem heidnischem Brauch böse Geister vertreiben. So manch ein Pfarrer sieht das darum nicht so gern.

Die Mädchen der Blumenkinder tragen ein Körbchen voller kleiner bunter Blumen. Womit die Körbe gefüllt werden, erfahren sie hier! Während die Kinder den Weg zur Kirche der Braut und deren Begleitung vorangehen, streuen sie die schmückenden Blumen auf den Weg. Sie werden von einem Jungen- Paar begleitet. Während die Kleider, besser Kleidchen, der Mädchen sich nach dem Stil des Brautkleides richten, orientieren sich die Anzüge der Jungen nach dem Anzug des Bräutigams. In die Einkleidung der Blumenkinder braucht nicht zu viel investiert werden. Übertriebes Stylen, herausputzen und schminken der Kinder hat nur Nachteile. Zum ersten fühlen diese sich nicht wohl in engem und feinem Zwirn, der wohlmöglich auch nicht beschmutzt werden darf. Die Aufgabe der Blumenkinder lässt sich von den Mädchen und Jungen am einfachsten in bequemer Garderobe ausführen. Enge, hart drückende Schuhe beispielsweise würden die Kinder sehr ablenken und unter Umständen zum Abbruch ihrer schönen Aufgabe bewegen. Nur in gut passender Garderobe verhalten sich die Blumenkinder auch natürlich. Und, sie bleiben zufrieden, können sich auf ihre ehrenvolle Aufgabe konzentrieren. Besonders schwierig ist das Blumenstreuen verständlicher Weise für ganz junge Kinder.
Bitte berücksichtigen sie folgendes: das Leben dieser Kinder besteht zum größten Teil aus spielen, laufen und sich frei bewegen können. Nun aber sollen sie sich nach einem Protokoll verhalten! Wenn sie sich vor lauter Zierde kaum noch bewegen können, kann es durchaus schnell passieren, dass Kinder plötzlich bockig werden. Kinder sind liebenswerte Geschöpfe, haben aber ihren eigenen Kopf, so wie Erwachsene eben auch. Fühlen sie sich gemaßregelt oder unter Druck gesetzt, bringen sie den Erwachsenen ganz schnell bei, dass auch sie Freiheit liebende Menschen sind. Damit würde die ganze Zeremonie kippen.

Blumenkinder streuen Blütenblätter

Um die Blumenkinder bei Laune zu halten, sollte man in erster Linie ganz ruhig mit ihnen umgehen, zwischendurch immer auf ihre Bedürfnisse eingehen. Kinder müssen ganz urplötzlich einmal auf die Toilette, bekommen mit einem Mal riesigen Durst. Den Sinn einmal 5 Minuten darauf zu warten, verstehen sie noch nicht. Für jedes der Blumenkinder sollte deshalb also etwas zu Trinken mitgenommen werden, dass ein Elternteil mit sich trägt. Dieser Elternteil ist in diesem Moment, wir sprechen hier von etwa maximal 15 Minuten, der Ansprechpartner. Vor allem für die jüngeren Blumenkinder sollte eine Begleitperson dabei sein. Sprechen sie diesen Kleinen Mut zu, muntern sie sie auf, loben sie ihre Kinder des Öfteren. An diesem schönen Tag sehen ihre Kinder doch so schick aus und haben eine ehrenvolle Aufgabe zu bewältigen. Erfreuen sie sich an ihnen, seien sie stolz auf ihre Kinder, die heute Blumenkinder sein dürfen. Tipp: Nehmen Sie für die Kinder bequeme Hausschuhe mit in die Kirche. Es gibt sehr schicke und dennoch bequeme Schuhe. So gibt es keine kalten Füßchen, wenn während der Zeremonie Stillsitzen angesagt ist.

 

 

 

 

 

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