Themen A kleine Weinschule: Alkohol, Alkoholfreie, Atmen des Weines, Auslese, Ausbauen

Wein-ABC, Auslese alkoholfreie atmen ausbauen

 

 

 

 


Alkohol

im Wein wird auch als Weingeist bezeichnet. Er entsteht während der Fermentation, der Gärung. Hierbei wird der Zucker in Most umgewandelt. Der Alkoholgehalt ist abhängig von der Süße der Trauben, und schwankt dadurch zwischen 8,5 und 15 Prozent.

Alkoholfreie

Weine gibt es auch. Diese werden aus vergorenem Wein hergestellt. Der Alkoholgehalt wird unter 0,5 Prozent reduziert. Damit Geschmack, Aroma und Charakter des Weins bleiben, werden die Aromastoffe dem Wein vorher entzogen und später wieder hinzugefügt. Dadurch, dass jeder Wein aus einer anderen Traubensorte hervorgeht, auf einem anderen Boden wächst, einem anderen Klima ausgesetzt ist und einer anderen Weinbereitung unterzogen wurde, hat er seinen individuellen Geschmack und sein Aroma.

Atmen des Weines

Manche Rotweinsorten sollen vor dem Einschenken bei geöffneter Flasche noch eine kurze Zeit atmen. Unangenehme Gerüche sollen sich in dieser Zeit verflüchtigen.

Ausbauen

Ist die Gärung des Weines vollendet, wird dieser weiter bearbeitet und dann gelagert. Dabei gewinnt der Wein seine gewisse geschmackliche Reife. Je nachdem, welcher Geschmackstyp erzielt werden soll, erfolgt der Ausbau von Weinen in Stahltanks, großen Holzfässern oder kleinen Eichenholzfässern, den Barriques.

Auslese

ist die deutsche Qualitätsstufe für Prädikatsweine aus vollreifen Weintrauben. Diese Weine sind meist halbtrocken, lieblich oder süß, werden aber auch trocken ausgebaut. Je nach Anbaugebiet sollte das Mostgewicht 83 bis 100 Grad Öchsle betragen. Weine der Auslese sind langlebig und haben Spitzenpreise.
 

 

 

 

 

 

 

 

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